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Karta Idrijca  

Klavže am Belca

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  Die Klavže (Wassersperren) dienten einst zum Holztrift für die Bedürfnisse des Bergwerks. Sie sind – aufgrund ihrer Originalität und Baumassivität – wichtige technische Denkmäler in Slowenien.

Am Wasserlauf Belca stehen zwei Wassersperren: niedriger am Wasserlauf sind die Brusove Klavže und höher gelegen die mächtigen Putrihove Klavže, die auch als besonders malerisch gelten.

Weil die Umgebung von Idrija schwer zugänglich war und es auch keine Straßen gab, war der Fluss Idrijca ein wichtiger Transportweg. Das Bergwerk benötigte jährlich große Mengen Holz. Bis zum Zweiten Weltkrieg wurden ungefähr 4 Millionen Quadratmeter verbraucht.
 
 
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Die ersten Klavže wurden schon Ende des 16. Jahrhunderts gebaut. Die ersten Wassersperren aus den Jahren 1767-1772, die Zidane klavže genannt wurden, kann man noch heute besichtigen. Die größte Wassermenge hielten die Wassersperren am Idrijca, sie sind auch die größten: das Gemäuer ist über 10 Meter dick und im oberen Teil 44 Meter breit. Besonders malerisch sind die Wassersperren Putrihove klavže auf Belca – zwischen steilen Wänden liegend, wo sich das Tal verengt, nahezu schließt. Alle Sperren hatten zwei Türen, die bei vollem Damm geöffnet wurden. Das reißende Wasser trug dann das vorbereitete Holz an sein Ziel. Enormer Flussrechen in der Stadt hielt das Holz zurück, das Wasser aber flutete teilweise die bergige Landschaft, wo es oft Schäden verursachte, bevor es ruhig weiterfloss. Von ihrer Originalität und Baumassivität her gesehen sind Klavže als derartiges technisches Erbe ohne gleichen – nicht nur in Slowenien, sondern auch weltweit.

Folgendermaßen beschreibt Stanislav Mazi den Holztrift: „Beim Öffnen der Türen musste man den Verschluss heben, die Bremse war damit gelöst und das Wasser öffnete mit voller Kraft die Türen und zischte durch die Kanäle. Das Wasser floss gar nicht, der Druck war zu stark und ihre Menge: wer es sich traute, von den Stufen aus ihren Durchfluss zu beobachten, der sah nur Schaum und Nebel, die mit Geräusch und Getöse in die Tiefe drängten … Vor den Wassersperren Putrihove klavže, wo das Flussbett fast 13 Meter niedriger ist als an den Türen der Wassersperre, waren 7000 Quadratmeter Holz gestapelt, was in der Länge von 115 Metern das ganze Flussbett bis zur Höhe der Kanäle in den Wassersperren füllte. Doch trotzdem schaffte es das Wasser, das ganze Holz mit dem Gewicht von 4000 Tonnen zu heben. Als die Holzmasse einmal bewegt wurde, drängte sie die ständige Wasserzuströmung unhaltbar voran. Die Klavža trug.“