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Karta Idrijca   See Divje Jezero
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  Der See Divje jezero ist eine Natursehenswürdigkeit, der im slowenischen Raum keine andere ähnelt. Der See allein ist eine charakteristische Karstquelle, wo die Gewässer unter den fast vertikalen Felswänden fließen und die um den See herum steil steigen und eine Kesselform bilden.

Gemäß der Menge der Niederschläge verändert sich auch der Wasserstand im See. Die meiste Zeit ist die Jezernica still und bildet mit der umgebenden Natur ein außerordentliches Biotop, das schon viele Naturwissenschaftler und Botaniker anlockte, wie Anton Scopoli, Baltazar Hacuet und Henrik Freyer, die in diesem natürlichen Arboretum die vielseitige Mischung der Pflanzen erforscht haben. Wie bereits erwähnt, findet sich hier eine große Vielfalt an Pflanzenarten, darunter die Krainer Primel (Primula carniolica) und das Alpen-Fettkraut (Pinguicula alpina), eine insektenfressende Pflanze, an deren Blätter sich kleines Ungeziefer verfängt.

 
 
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Sie blieb hier aus der Zeit der reicheren Alpenflora erhalten. Die Tierwelt in der Nähe des Divje jezero ist der der breiteren Umgebung ähnlich. Von den Wirbeltieren kann man Rehwild und Gemse sehen, ältere Quellen erwähnen den Edel-Marder, und auch der Otter soll im See gesehen worden sein. Wirbellose Tiere nutzen die konstante Feuchtigkeit und die Schattenverstecke in der näheren Umgebung des Sees.

Wie schon genannt, ist der See Divje jezero eine Karstquelle, eine Vauclus-Karstquelle, für die charakteristisch ist, dass das Wasser, aus großen Tiefen und unter Druck, durch den Siphon an die Oberfläche fließt, was vor allem nach starkem Regen im Einzugsgebiet des Sees geschieht. Wegen des unterirdischen Wassers schwankt die Wassertemperatur das ganze Jahr über nur um 3 Grad und bewegt sich so von 7 bis 10 Grad Celsius. Das Einzugsgebiet umfasst nach letzten Forschungen mindestens 125 Quadratkilometer. Der Durchfluss der Jezernica steigt an und erreicht bis zu 100 Kubikmeter pro Sekunde; dann kann der Seespiegel für 3 Meter steigen und erreicht bis zu 100 Quadratmeter pro Sekunde, der Seespiegel kann für 3 Meter steigen und über der Seemitte entsteht eine Wasserkuppel. So rechtfertig der See Divje jezero (Wilder See) seinen Namen. Enorme Wassermengen auf dem kürzesten Fluss Sloweniens Jezernica, der nur 50 Meter lang ist, fließen in den Fluss Idrijca ab. Es kann aber passieren, dass eine große Menge von Niederschlägen im oberen Teil des Flussgebietes Idrijca fällt. Dann steigt der Wasserstand des Idrijcas und somit auch der des ruhigen Divje jezero.

Die Tiefe des Siphons ist noch immer ein Rätsel, das die Taucher schon seit dem Jahr 1970, als im See die ersten Tauchforschungen gemacht wurden, zu lösen versuchen. Unter dem gut sehendem Bruch an der südöstlichen Felswand fängt in der Tiefe von 15 Metern der Wasserstollen an, der sich in einem Winkel von 20° senkt. Nach 20 Metern verengt er sich auf die Höhe von 1,5 Meter und eine Breite von 4 Metern. Nach der Verengung erweitert sich der Siphon in den richtigen Saal von 8 bis 10 Metern Breite, von 5 bis 7 Metern Höhe und einer Länge von 120 Metern. Der Saal ist voller Schotterblöcke und großen Felsplatten. Hier haben Unterwassertiere ihr Zuhause, darunter auch der Grottenolm. In der Tiefe von 78 Metern fährt der Siphon vertikal in die Tiefe fort. Die bisher höchstgemessene Tiefe beträgt 160 Meter und ist vom Seespiegel mehr als 450 Meter entfernt. Die Anforderungsstufe des Siphons und die große Tiefe kosteten schon drei erfahrene Tauchforscher das Leben. Seit dem Jahr 1999 ist das Tauchen im See ohne Genehmigung verboten.

Wegen seines Ausnahmecharakters steht der Divje jezero schon seit dem Jahr 1967 unter Naturschutz, seit 1972 hat er auch den Status eines Museums in der Natur, des ersten in Slowenien. Für eine leichte und sichere Besichtigung wurde die Umgebung des Sees mit Erklärungstafeln eingerichtet, die uns die Hauptmerkmale des Sees und der Fauna der Umgebung erklären.