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Karta Idrijca   Pflanzenwelt
ÜBER DEN PARK
NATURMERKMALE DES PARKGEBIETES
Klimamerkmale
Relief
Geologische Merkmale
Pflanzenwelt
Tierwelt
 
SPAZIERGANG DURCH DEN PARK
VON IDRIJA BIS ZUM SEE DIVJE JEZERO
STRUG UND DIE ORTSCHAFT IDRIJSKA BELA
IDRIJCA VON LAJŠT BIS ZUR QUELLE
BELCA VON LAJŠT BIS ZUR QUELLE
RANDGEBIET DES TRNOVSKI GOZD
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  Auch in der Pflanzenwelt kann man sowohl Einflüsse des Alpen- und Dinarsko- als auch des Submediterranen Gebietes finden. Wegen des bewegten Terrains und der verschiedenen, manchmal auch spezifischen Mikroökosysteme ist die Vielgestaltigkeit der Pflanzenwelt einzigartig.

Der Parkraum gehört zu den am meisten bewachsenen Teilen Sloweniens, 85 % der Fläche sind nämlich Waldflächen. Von Wald unbewachsen sind nur überhängende Felswände und kleinere entwaldete Gebiete um die Gehöfte herum. Der Wald ist gesund und hochwertig, besitzt aber keine ursprüngliche Struktur mehr. Durch das 500-Jahre lange Wirtschaften hat sich nämlich sein Bestand verändert. Sowohl im unteren als auch im oberen Teil des Parks steht überwiegend die Buche, als der am meisten vertretene Nadelbaum findet sich die Tanne.

Für Liebhaber und Floraforscher ist das Parkgebiet äußerst interessant, besonders um den See Divje jezero, das Tal Strug, den Abhang Sončni rob, die Wände Putrihove stene und die Ebene Hudo polje herum. Genau hier machten die Botaniker Anton Scopoli, Baltazar Hacuet, Henrik Freyer u. a. mit ihrer Arbeit die ersten wissenschaftlichen Botanik-Schritte in Slowenien. Zu den interessantesten Pflanzenarten gehört die Primel, unter ihnen der slowenische Endemit die Krainer Primel sowie der Hybrid aus Idrija, die sogenannte Idrija-Primel. In den Felsenkluften über dem See Divje jezero gedeiht das Alpen-Fettkraut (Pinguicula alpina), eine insektenfressende Pflanze, die sich mit ihren Blättern kleines Ungeziefer einfängt. Sie blieb hier aus der Zeit der reicheren Alpenflora erhalten. An entlegenen und unversehrten Gebieten gedeihen noch viele weitere Endemite und geschützte Pflanzen.