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Karta Idrijca   Über Den Park
ÜBER DEN PARK
NATURMERKMALE DES PARKGEBIETES
SPAZIERGANG DURCH DEN PARK
VON IDRIJA BIS ZUM SEE DIVJE JEZERO
STRUG UND DIE ORTSCHAFT IDRIJSKA BELA
IDRIJCA VON LAJŠT BIS ZUR QUELLE
BELCA VON LAJŠT BIS ZUR QUELLE
RANDGEBIET DES TRNOVSKI GOZD
TOURISMUS UND ERHOLUNG
SCHUTZREGIME
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  Im westlichen Teil Sloweniens, wo sich das Dinarische Gebirge an die Ostalpen anschließt, wo der Karst in das Voralpenland übergeht, hat der Fluss Idrijca mit seinen Zuflüssen eine Naturlandschaft geformt, die bis heute ihre Klarheit und Unversehrtheit bewahrt hat.

Um diesen Naturreichtum zu schützen, wurde das Gebiet zum Landschaftspark erklärt. Der Park umfasst das Flussgebiet des Flusses Idrijca von seiner Quelle bis zur Stadt Idrija in einer Länge von fast 30 Kilometern und mit einer Fläche von 4230 Hektar. Die steilen Hänge bilden starke Einschnitte in die Landschaft, steigen bis zu dem tiefen Idrijca-Tal, dem Belca-Tal und deren Zuflüssen nieder. Weite Wälder und schwer zugängliche Gebiete bieten vielen Tierarten, darunter einige gefährdete Arten, einen geeigneten Lebensraum. Ein weiteres Merkmal des Parks sind die vielen Gewässer mit ihren tiefen Stellen in den Wasserläufen und Stromschnellen, die uns mit ihrem Rauschen und ihrer Frische Gesellschaft leisten und Kühle in den Sommermonaten bieten.

Im Park gibt es bisher vom Menschen noch unberührte Naturreservatsgebiete, archäologische und technische Denkmäler, Natursehenswürdigkeiten, eine bunte, vielfältige Flora und Fauna. Der Landschaftspark umfasst die Landschaft im westlichen Teil Sloweniens, wo sich das Dinarische Gebirge an die Ostalpen anschließt und wo der Karst in das Voralpenland übergeht. Man könnte sagen, dass er zwischen den Julischen Alpen im Norden und der Hochebene Trnovska planota im Süden liegt. Es ist ein bewegtes Terrain im westlichen Teil Sloweniens, wo sich das Dinarische Gebirge an die Ostalpen anschließt, wo der Karst in das Voralpenland übergeht – zwischen den Julischen Alpen im Norden und der Hochebene Trnovska planota im Süden – mit engen und tiefen Tälern, stellenweise mit Klammen. Niederschläge sind häufig; im Herzen des Parks fallen mehr als 3.000 Millimeter pro Quadratmeter. Diese Menge an Wasser hat besonders dazu beigetragen, dass sich die einstige Hochebene in eine reich gegliederte Landschaft mit steilen Hängen über engen Tälern umgestaltete. Die hohen Niederschläge ermöglichen zugleich die üppige Vegetation.

Die weite Wälder und schwerer zugängliche Plätze bieten einen geeigneten Lebensraum vielen, einigen schon gefährdeten Tier- und Pflanzenarten. Aus botanischer Sicht interessantesten Orte finden sich rund um den See Divje jezero, den Abhang Sončni rob und die Ebene Hudo polje.
Die Vielfalt der Landschaft auf relativ kleinem Raum zeigt sich auch in der großen Menge der Tierarten, von denen das Jagdwild, auch die Vögel bisher als am besten erforscht gelten.

Das Flussgebiet des Flusses Zgornja Idrijca von der Stadt Idrija bis zu seiner Quelle stellt grob die Grenzen des Parks dar. Die Grenze verläuft meistens an der Wasserscheide. Das Parkgebiet nimmt 4230 Hektar ein, von denen 4105 Hektar relativ gut erhaltene und gesunde Wälder ausmachen. Somit gehört dieses Gebiet zu den am meisten bewaldeten Gegenden und den Orten mit den höchsten Niederschlägen in Slowenien. Unbewachsen sind nur die Umgebungen der Gehöfte, einige Böschungen der Wasserläufe und natürlich die sehr steilen, stellenweise felsigen Hänge. Der niedrigste Punkt des Parks liegt mit 320 Metern in der Stadt Idrija, der höchste Punkt liegt im Waldreservat Golaki und erreicht eine Höhe von 1450 Metern über dem Meeresspiegel. Auch diese Höhenunterschiede tragen zur Vielfalt und Vielgestaltigkeit des Parks bei. Aus geologischer Sicht ist das Gebiet sehr kompliziert zu erfassen und uneinheitlich, wovon die etlichen Fossilfundorte sprechen. Unter dem Abhang Sončni rob über der Ebene Hudo polje gibt es Moränenaufschüttungen, die den Nachlass der Eiszeit darstellen. Im Park gibt es zudem einen tiefen Karst, dessen berühmtester Vertreter der See Divje jezero ist. Im westlichen Teil des Parks findet sich aber auch ein Einzelkarst mit kleineren Schächten, Karsttrichtern und anderen Karsterscheinungen.

Es gibt ungefähr 200 Bewohner, die im Einklang mit der Natur leben – im zentralen Teil, wo sich das Haupttal beim Zusammenfluss des Idrijca und des Belca etwas erweitert, und an höher gelegenen Hängen. Das Gebiet der Zgornja Idrijca war lange nahezu unbewohnt. Am Sattel zwischen dem Idrijca-Tal und dem Trebuša-Tal steht eine spätantike Mauer aus dem 3. und 4. Jahrhundert n. Chr., die den Durchgang der beiden Täler beschützte. Erst nach der Entdeckung des Quecksilbers in Idrija begann die aktive Besiedlung des Gebietes. Der Bedarf des Bergwerks an Holz war groß, der enorme Reichtum des Waldes und auch die Wasserkraft wurden ausgenutzt. Davon zeugen noch heute die technischen Denkmäler, die man im Park besichtigen kann – vom großen Wasserrad beim Parkeintritt bis zu prächtigen Wassersperren im Herzen des Parks.

In den letzten zwei Jahren des Zweiten Weltkrieges wurde im Park im schwer zugänglichen Gebiet auch ein Krankenhaus betrieben, wo ungefähr 1600 Verletzte versorgt wurden. Im Park gibt es bisher vom Menschen noch unberührte Naturreservatsgebiete.